Lebensbund
Was wir bieten:
| • | einen Lebensbund außerordentlicher Persönlichkeiten, die sich freundschaftlich verbunden ein Leben lang unterstützen |
| • | gelebten gesellschaftlichen Schliff |
| • | eine umfassende Ausbildung im Rahmen sog. Fuchskränzchen und regelmäßiger Fecht- und Tanzstunden |
| • | die Subventionierung von Wohnraum, Ausflügen und Veranstaltungen durch die Altherrenschaft ("umgekehrter Generationenvertrag") |
Was wir fordern:
| • | Engagement im Rahmen des Verbindungslebens |
| • | das Fechten von mindestens vier Mensuren |
| • | das erfolgreiche Beschreiten der eigenen universitären Curricula |
| • | die Teilnahme an weiterbildenden „Fuchskränzchen“ sowie das erfolgreiche Bestehen der diese abschließenden Prüfung („Fuchsenprüfung“) |
| • | Bereitschaft zur Arbeit an der eigenen Persönlichkeit |
Werdegang:
Der Neuling, „Fuchs“ genannt, bewirbt sich typischer im 1. – 4. Semester um Aufnahme. Nach Annahme des Aufnahmeantrags durch die Versammlung ist der Fuchs während der Fuchsenzeit vollwertiges Mitglied mit eingeschränktem Stimmrecht. Ihm obliegt in dieser Zeit das Erlernen des akademischen Fechtens (durch professionellen Fechtunterricht in den Abendstunden) sowie die Teilnahme an den Fuchskränzchen, in denen Themen der Geschichte, des Verbindungswesen, der Hochschultraditionen und der gehobenen Gesellschaftlichkeit erörtert und unterrichtet werden. Nach der ersten geschlagenen „Mensur“ kann der Fuchs eine die Fuchskränzchen abschließende Fuchsenprüfung ablegen. Er ist nunmehr „aktiver Bursch“ und als solcher Träger des burschenschaftlichen Lebens. Aus den Reihen der aktiven Burschen werden die Ämter (Sprecher, Fecht-, Schrift- und Kassenwart sowie der Fuchskränzchenführer) besetzt. Nach der geschlagenen vierten Mensur beantragt der aktive Bursch üblicherweise die Zuerkennung der „Inaktivität“. Er ist damit von den meisten Verpflichtungen entbunden und kann sich vollends auf den Übergang ins Berufsleben vorbereiten. Nach Studienabschluss wird der inaktive Bursch in die Altherrenschaft übernommen. Als „Alter Herr“, d.h. Akademiker, bleibt er sein Leben lang Bundesbruder und unterstützt nun seinerseits die jungen Aktiven. Wo immer auf der Welt es ihn hin verschlägt: Germania Königsberg ist seine zweite Heimat geworden. Wann immer möglich besucht er seine Verbindung, pflegt die bundesbrüderlichen Beziehungen und freut sich, die neuen Füchse kennenzulernen und zu fördern.
Voraussetzungen:
Um Mitgliedschaft kann sich bewerben, wer
| • | an einer ordentlichen Hamburger Universität mit Promotionsrecht immatrikuliert ist, |
| • | männlich und deutscher Volkszugehörigkeit ist, |
| • | den Wehrdienst nicht verweigert hat und |
| • | sich mit den satzungsgemäßen Prinzipien einverstanden erklärt. |
Über den Antrag entscheidet die Versammlung der Aktiven.

