CvG !

1838
kam es in Königsberg zur Gründung der „Allgemeinen Albertina“.
Aus dieser Albertina bildeten sich Kränzchen, von denen nur eines Bestand hatte....

1843
Am 8. September gründete sich in Königsberg in Preußen das "burschenschaftliche Kränzchen" Germania. Die Gründer waren die Bbr. Bbr. Krupka, Stumpff, Burdach, Krause, Scheden, Dziobek, Ulrich, Schlesinger.
Annahme der Farben schwarz-weiß-weinrot v.u.
schwarz, weiß = Preußen – weiß, rot = die Farben der Hanse.
Wahlspruch: Si fractus illabatur orbis impavidum ferient ruinae!
Zirkel CvG! = Corona vivat Germania = Es lebe das Kränzchen Germania.

1845
Annahme von Statuten und der Bezeichnung Burschenschaft.
24 Mitglieder

1848
Annahme der Farben schwarz-rot-gold. Farben wurden verboten.
Am 18. und 19.03. Revolution in Deutschland.

1851
Wiederannahme der alten (heutigen) Farben.

1864
Einführung des Leibburschensystems; bis dahin waren die Füchse auf sich gestellt.

1869
Einführung des Fuchskänzchens. Alle Mitglieder der ersten drei Semester waren zur Teilnahme verpflichtet.

1874
Beitritt zum Eisenacher Deputierten Convent (EDC), der sich bald wieder auflöste.

1885
Beitritt zum Allgemeinen Deputierten Convent (ADC), der sich ab 1902 in "Deutsche Burschenschaft" umbenannte. Im Gefolge des ADC-Beitritts Festlegung der heutigen Mützenform.

1897
Aufgabe des Lebensprinzips (Einbänderprinzip).

1900
zu Ostern Erwerb der ersten Verbindungsetage in der Fließstraße 3 (Universitätsviertel)

1908
Mitbegründerin und älteste Burschenschaft der Weißen Richtung, aus der später der Weiße Kreis der Deutschen Burschenschaft hervorging.

1909
Umzug in das erste Verbindungshaus in der Fließstraße 32.

1914
89 Aktive und Inaktive, sowie 101 Alte Herren ziehen in den Krieg.
25 von ihnen fallen für ihr Vaterland.

1918
Aktivitas sammelt sich neu, von revolutionären Unruhen unbeeindruckt.

1928
Erwerb des großen Verbindungshauses in der Herzog-Albrecht-Allee 15 in Königsberg-Maraunenhof

1929
Beitritt zum Altweißen Kartell (AWK). Weitere Mitglieder: Burschenschaften Frankonia Bonn, Alemannia Gießen, Germania Straßburg, Dresdensia Leipzig, Rugia Greifswald

1934
Austritt aus der Deutschen Burschenschaft, nachdem diese vom Regime teilweise vereinnahmt worden war und jüdische Mitglieder hätten ausgeschlossen werden müssen. Gründungsmitglied der Alten Deutschen Burschenschaft, die 1935 erlosch.

1936
Suspendierung der aktiven Burschenschaft unter dem Druck der Verhältnisse.
Letzte Königsberger Korporation, die „schloß“.

1938
Um einer Enteignung zuvorzukommen, Verkauf des Verbindungshauses.
Umzug in ein Haus in der Münzstraße 10, das 1943 von Engländern zerbombt wurde.

1948
feierte man das 105. Stiftungsfest in Hamburg. Zuerst war die hannoveranische Wohnung des Bruders von Bbr. Heling Mittelpunkt, doch über 20 Bbr. Bbr. fanden in HH und Umgebung eine neue Heimat.

1950
Wiedergründung in Hamburg; Aufnahme der Altherrenschaft der früheren Hamburger Burschenschaft Askania.
Diese war am 01.Mai 1919 als Wehrschaft gegründet worden, mit dem ersten Vorlesungstag der Hamburger Uni.

1954
Erwerb des Germanenhauses in der Heimhuder Straße 34.

1961
Zerfall des Weißen Kreises.

1966
Gründungsmitglied des Ringes Weißer Burschenschaften (RWB)
zusammen mit Alemannia Marburg, Franconia Freiburg, Germania Berlin.
Alemannia Göttingen, Cimbria Berlin, Cimbria Würzburg und Frankonia Bonn .
Heute nur noch fünf Bünde:
Bonner Burschenschaft Frankonia
Germania Königsberg zu Hamburg
Obotritia Rostock
Normania Leipzig
Normania Leipzig zu Marburg

1972
Vertagung der Aktivitas aufgrund von Mitgliederschwund.

1979
Wiedereröffnung aus eigener Kraft.

2006
Unterzeichnung des Freundschaftsvertrages mit der Bonner Burschenschaft Frankonia.